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Schöpfung und Evolution (02) – Schöpfungsindiz Schmetterling

von Andi

Die Entwicklung eines Schmetterlings von einem winzigen Ei über die Raupe und Puppe bis zum Schmetterling ist das faszinierendste Schöpfungsindiz das ich kenne. Diese Verwandlung – Metamorphose genannt – ist ein Wunder, das sich durch Evolution nicht erklären lässt. Zwei brillant gebaute Organismen teilen sich dasselbe Genom.

Schau dir die Entwicklung eines Schmetterlings im Detail an:

Das Ei

Das Ei eines Schmetterlings hat eine symmetrische Struktur wie eine Kunstwerk. Das ist ein schöner Auftakt zu den wunderbaren Geschehnissen, die nun folgen. Der weibliche Schmetterling befestigt die Eier mit einer klebrigen Flüssigkeit an eine ganz bestimmte Pflanze, die der Raupe als einzige Nahrungsquelle dient. Der Schmetterling findet die richtige Pflanze und legt die Eier genau dort ab. Diese sind mit einer Wachsschicht ausgekleidet, um sie feucht und lebensfähig zu halten.

Die Raupe

Raupen sind Fressmaschinen, die täglich ihr eigenes Gewicht an Blättern essen. Dazu haben sie einen Verdauungstrakt, der fast über die ganze Körperlänge geht. Die Raupe steigert während ihrer Wachstumsphase ihr Gewicht um das 3000-fache. Dabei muss sie sich über 400x häuten, denn die äußerste Hautschicht sitzt wie ein Taucheranzug und ist wasserdicht, damit die Raupe nicht dehydriert. Weil diese Hautschicht immer wieder zu eng wird, stellt sie im Inneren eine neue Haut her und stößt die alte ab, wenn sie nicht mehr passt.

Die Zukunft als Schmetterling ist bereits in der Raupe angelegt. Dazu besitzt sie zwei Arten von Zellen: Larvalzellen (mit den Informationen der Raupe) und Imaginalzellen (mit den Informationen des Schmetterlings). Es sind also zwei verschiedene Baupläne in der Raupe angelegt. Die Imaginalzellen dienen als Vorläufer für den späteren Schmetterling und sind scheibenförmig als Zellenverbände im Körper der Raupe an der richtigen Stelle positioniert.

Die Puppe

Nun spinnt die Raupe ein Seidenkissen und heftet sich fest. Die Aufhängung der Raupe, die nun zur Puppe wird, ist ein Wunder für sich. Damit kein Absturz bei der letzten Häutung erfolgt, muss diese präzise geplant sein. Es beginnen chemische Reaktionen, und die Haut der Raupe reißt auf. Die Puppe entsteht. Man kann sich diese wie eine Gußform für den ausgewachsenen Schmetterling vorstellen – oder wie eine Werkstatt.

In dem Kokon verschwindet das meiste Gewebe der Raupe und verwandelt sich in neue Strukturen, die vorher nicht mal ansatzweise vorhanden waren. Zum Beispiel findet man in der Raupe nichts vom Facettenauge des Schmetterlings und auch keinen Rüssel, keine langen Gelenke und Beine. Alle diese Strukturen werden neu gebaut. Das alte Gewebe der Raupe (die Larvalzellen) wird systematisch auseinandergenommen und verdaut, die Zellen lösen sich auf. So werden die Bestandteile der Raupe in eine Art Suppe umgewandelt, aus welcher der ausgewachsene Organismus des Schmetterlings gebaut wird.

Der Zelltod der Larvalzellen ist also schon in der Raupe vorgesehen und programmiert, während die Imaginalzellen für den zukünftigen Schmetterling erhalten bleiben und sich vermehren. Dabei muss das Ergebnis (der fertige Schmetterling) von vornherein feststehen und in der Raupe programmiert sein).

Die Verwandlung beginnt

Am ersten Tag ist der Verdauungstrakt der Raupe noch erhalten. Am 10. Tag ist dieser völlig neu aufgebaut und hat nur noch ¼ seines ursprünglichen Volumens – ideal für den nektarfressenden Schmetterling.

Während dieser Verwandlung entstehen die Fortpflanzungsorgane des Schmetterlings, die in der Raupe völlig fehlen!

Lies diesen letzten Satz noch einmal. Weisst du, was das heißt? Die Raupe kann nicht einfach Raupe bleiben. Sie muss sich zwingend in einen Schmetterling verwandeln, um sich fortpflanzen zu können. Das bedeutet, dass die Verwandlung schon beim ersten Raupenpaar funktionieren musste, und zwar bei einem Männchen und einem Weibchen der gleichen Art. Und das bei 2000 Schmetterlingsarten. Für eine allmähliche Entwicklung ist hier kein Platz. Es geschehen weitere Dinge:

  • Das röhrenförmige Herz des Schmetterlings wird neu geformt, um im Unterleib des Schmetterlings Platz zu finden.
  • Die sehr einfachen Augen der Raupe, die nur zwischen Licht und Dunkel unterscheiden konnten, werden durch komplexe Sehorgane, die Facettenaugen, ersetzt.
  • Der lange Rüssel muss nach dem Schlüpfen aus zwei Hälften zusammengesetzt werden wie zwei halbe Strohhalme.
  • Das Muskelsystem, das den Flug des Schmetterlings ermöglicht, wird zusammengesetzt. Dabei verwendet die Raupe sowohl die Imaginalzellen als auch wiederverwertbare Larvalzellen und setzt damit das neue Muskelsystem zusammen.
  • Die sechs Beine und zwei Fühler werden individuell geformt und kompakt gegen die Wand der Puppe gepresst.
  • Die vier Flügel werden kunstvoll mit Venen und Schuppennetzen geformt, dekoriert und verfeinert. Sie sind zuerst noch weich und biegsam und werden nach dem Schlüpfen gehärtet.

Das alles geschieht in 10 Tagen. Ein Wissenschaftler, der sich jahrzehntelang mit Schmetterlingen beschäftigte, sagt:

“Es ist ein großes Orchester, und es gibt einen Dirigenten, eine leitende Kraft, die für all diese unglaublichen Abläufe verantwortlich ist. Ich habe nie etwas Überwältigenderes gesehen.”

aus dem Film “Metamorphose”

Willst du dir dieses Wunder anschauen? Ich habe das meiste dieser Informationen aus dem Film „Metamorphose“ entnommen. Du kannst den Film hier bestellen: https://www.wort-und-wissen.org/produkt/metamorphose/

Fragen für Evolutionisten zum Weiterdenken

  • Wie soll der Bauplan für zwei ganz verschiedene Gestalten (mit der Puppe eigentlich drei) in einem einzigen Organismus in evolutionären Schritten durch zufällige Veränderungen und Auslese entstanden sein?
  • Wie kann Selektion die Entstehung eines Puppenstadiums zulassen, wenn nicht auch schon der der fertige Falter im Blick ist?

Die Evolutionstheorie erklärt sich die Entwicklung der Arten, also auch des Schmetterlings, so:

“Biologische Evolution = Darunter wird die von Generation zu Generation stattfindende allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen und von anderen organischen Strukturen (z. B. Viren) verstanden”.

Quelle: Wikipedia, Artikel „Evolution“ (gelesen am 13.03.2021)

Die Entwicklung der Raupe zum Schmetterling lässt sich damit nach meiner Überzeugung nicht erklären. Es ist ganz offensichtlich ein „Alles-oder-Nichts-Projekt“, das beim ersten Mal funktionieren musste und das perfekt programmiert ist. Dazu ist es auch noch schön. Es ist somit ein Schöpfungsbeweis und zeigt, dass der Schöpfer genial ist und einen Sinn für Schönheit hat.

Dies ist der zweite Teil meiner Serie zu Schöpfung und Evolution, den ersten Teil findest du hier: https://www.andis-notizen.de/schoepfung-und-evolution-01

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