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Neuapostolische Kirche: Die Wiederkunft Christi aus Sicht der NAK – was lehrt die Bibel?

von Andi
Die Bibelstelle 1. Thessalonicher 4, 13-14 zeigt, dass bei der Wiederkunft Jesu die dabei sind, die glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, die also einen lebendigen Glauben an Jesus Christus haben.

Last Updated on 11. Februar 2026 by Andi

Inhaltsverzeichnis

Die Lehre der Neuapostolischen Kirche über die Wiederkunft Christi im biblischen Vergleich

Was lehrt die Neuapostolische Kirche (NAK) über die Wiederkunft Christi? In diesem Artikel vergleiche ich den NAK-Katechismus mit biblischen Aussagen zur Entrückung und der Braut Christi.

Das Kapitel 10 des NAK-Katechismus („Die Lehre von den zukünftigen Dingen“) bildet die Grundlage meiner Analyse. Hier finden wir zentrale Aussagen über die Wiederkunft Christi, die Entrückung und den Anspruch der Kirche, die „Braut Christi“ auf dieses Ereignis vorzubereiten.

1. Einleitung: Wie habe ich das erlebt?

Gläubige Christen warten auf die Wiederkunft Jesu, die er verheißen hat. Früher dachte ist, das sei ein Alleinstellungsmerkmal der Neuapostolischen Kirche, an dieser Verheißung festzuhalten. Wir hatten so gut wie keinen Kontakt zu anderen gläubigen Christen, so konnte sich dieser Eindruck festigen. Nachdem ich aus der NAK ausgestiegen war, durfte ich feststellen, dass die Erwartung der Wiederkunft Jesu bei vielen Christen in vielen Gemeinschaften lebendig ist. Oft sogar lebendiger als in der NAK. Und dass diese Erwartung bei den meisten Gläubigen nicht mit einem schlechten Gefühl verbunden ist, sondern mit der Vorfreude, Jesus Christus zu begegnen. Was ist der Unterschied zwischen dem Glauben der NAK und der biblischen Erwartung der Wiederkunft Jesu?

Lasst uns zunächst einmal schauen, welche Bibelstellen der NAK-Katechismus heranzieht (die auch bei Christen anderer Kirchen zentral für diesen Teilaspekt des christlichen Glauben sind):

2. Zentrale Bibelstellen laut NAK-Katechismus zur Wiederkunft Christi

Bibelstelle Zusammenfassung im Katechismus
Joh. 14,1-3 Christus hat verheißen, die Seinen zu sich zu nehmen. Dies gilt als Verheißung seiner Wiederkunft und der Entrückung der Brautgemeinde.
1. Thess. 4,16-17 Der Herr kommt, um die Entschlafenen und Lebenden, die an ihn glauben, zu sich zu holen. Das ist die Grundlage für die Lehre von der Entrückung.
Offenb. 19,7-9 Das „Hochzeitsmahl des Lammes“ symbolisiert die Vereinigung Christi mit seiner Brautgemeinde.
Mt. 25,1-13 Das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen wird als Bild für die Vorbereitung der Gläubigen auf die Wiederkunft Christi verstanden.
Offenb. 22,17.20 Der Geist und die Braut rufen: „Komm!“ – Ausdruck der Erwartungshaltung der Gemeinde.

Im Katechismus wird die Neuapostolische Kirche als die Gemeinschaft verstanden, die besonders beauftragt ist, die „Braut Christi“ zu bereiten, damit sie bei der Wiederkunft Christi entrückt werden kann. Dabei wird den Aposteln eine zentrale Rolle zugemessen, da sie die Sakramente vermitteln und die Gläubigen auf die Wiederkunft vorbereiten.1

3. Die Vorbereitung der „Braut Christi“

Nach der NAK-Lehre besteht die Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi aus folgenden Aspekten: 

  • Glauben an das Apostelamt
  • Empfang der Sakramente (Versiegelung, Abendmahl, Taufe)
  • Leben nach dem Evangelium

Die neuapostolische Gemeinde wird als Braut verstanden, die durch Treue, Liebe zu Christus und Wachsamkeit auf die Wiederkunft vorbereitet ist.

4. Kritik an der Lehre der NAK über die Wiederkunft Christi

4.1 Theologische Kritik

Aus theologischer Sicht wird deutlich, dass diese Lehre eng mit dem exklusiven Heilsverständnis der NAK verknüpft ist. Demgegenüber steht die Heilszusage des Neuen Testaments, die für alle Menschen gilt, unabhängig von ihrer Kirchenzugehörigkeit. Die Vorstellung, dass nur eine bestimmte kirchliche Gemeinschaft – vermittelt durch ein spezifisches Apostelamt – zur „Braut Christi“ gehört, steht in Spannung zu vielen neutestamentlichen Aussagen. Die Gemeinde Jesu wird als die Gesamtheit aller Gläubigen beschrieben und als „ein Leib“ bezeichnet:

Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.

  1. Korinther 12, 13

Die NAK erkennt an, dass Menschen „durch die Taufe in die Kirche Jesu Christi eingefügt und dadurch zu Christen werden“ (Katechismus S. 320), macht aber einen Unterschied zwischen der Kirche Jesu Christi und der Braut. Dieser Unterschied ist in der Bibel nicht vorhanden. Das zeigt u.a. Paulus in der oben zitierten Bibelstelle. 

Während das Neue Testament die Wiederkunft Jesu als Hoffnung für alle Glaubenden darstellt, bleibt in der NAK-Lehre der Kreis derer, die an der Entrückung teilhaben, auf die Mitglieder der Kirche beschränkt. Auch wenn die Kirche die Souveränität Gottes betont, die auch „Ausnahmen“ zulassen kann, bleibt diese Diskrepanz trotzdem bestehen. Diese Exklusivität widerspricht dem Heilsverständnis, das in der neutestamentlichen Lehre grundlegend ist und alle Christen beinhaltet. 

4.2 Seelsorgerliche und ethische Kritik

Seelsorgerlich stellt sich die Frage, welche psychologischen und sozialen Folgen die dauerhafte Betonung der „Brautgemeinde“ und der drohenden Nicht-Entrückung haben kann. In der Geschichte der NAK führte die ständige Erwartung einer nahen Wiederkunft nicht selten zu innerer Anspannung, Leistungsdruck und Schuldgefühlen bei Gläubigen, die sich „nicht würdig“ fühlten. Ein solches religiöses Klima kann zu einer Spiritualität führen, die von Angst statt von Vertrauen geprägt ist.

Eine seelsorgerlich gesunde Lehre sollte das Vertrauen in die Gnade Gottes betonen, nicht primär die Leistung des Menschen oder die Zugehörigkeit zu einer Institution. Der Auftrag der Kirche wäre demnach eher, Trost und Hoffnung zu vermitteln, anstatt das ewige Heil an Bedingungen zu knüpfen, die menschlich kaum erfüllbar sind.

4.3 Kritik an der Auslegung der Bibelstellen – Hermeneutische Kritik

Die Deutung der NAK, die die Brautgemeinde institutionell an die Kirche bindet, wird den biblischen Texten nicht gerecht. Eine ganzheitliche Auslegung des Neuen Testaments legt nahe, dass „Braut“ und „Hochzeit des Lammes“ Ausdruck der endgültigen Vereinigung Christi mit allen Glaubenden sind und nicht nur eine exklusive Gruppe betreffen.

Die Verheißung der Wiederkunft Jesu soll Trost und Hoffnung vermitteln und ist kein primäres Thema im Neuen Testament. Sie wird immer dann betont, wenn Verfolgung droht und soll den Blick der Gläubigen weiten auf die endgültige Vereinigung der Gläubigen mit Jesus. Das Evangelium, die frohe Botschaft von Jesus Christus, beinhaltet primär das Heilsangebot Gottes im Heute. Es beinhaltet Sündenvergebung, Rechtfertigung vor Gott, Heilsgewissheit und Freude im täglichen Leben mit Jesus Christus. Wer heute mit Jesus lebt, muss seine Hoffnung nicht aufs Jenseits verlagern und kann freudig die Begegnung mit Jesus erwarten – entweder nach dem irdischen Tod oder bei seiner Wiederkunft. 

5. Wer darf an der Wiederkunft Christi teilnehmen? – Eine biblisch-theologische Alternative

Die Frage, wer an der Wiederkunft Jesu Christi bzw. an der Entrückung teilnehmen darf, ist eine der zentralen endzeitlichen Themen des Neuen Testaments. Im Folgenden zeige ich auf Grundlage bibeltreuer Kommentare und exegetischer Literatur, welche biblischen Kriterien das Neue Testament für die Teilnahme an diesem Ereignis nennt.

5.1 Grundlegende neutestamentliche Zeugnisse

Die Hauptstellen, die die Entrückung der Gläubigen behandeln, sind 1. Thessalonicher 4,13-18; 1. Korinther 15,51-53; Johannes 14,1-3 und Matthäus 24,29-31. Diese Texte sprechen übereinstimmend davon, dass die Teilnehmenden „in Christus“ sind, also in einer lebendigen Glaubensbeziehung zu ihm stehen. Paulus betont ausdrücklich, dass „die Toten in Christus zuerst auferstehen“ werden, und dass die Lebenden, „die übrig bleiben“, zusammen mit ihnen „entrückt werden, dem Herrn entgegen in die Luft“ (1. Thessalonicher 4,16-17).

Die entscheidende Bedingung ist nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche, sondern die persönliche Erlösung durch den Glauben an Jesus Christus:

Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und wenn du in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.
10 Denn durch den Glauben in deinem Herzen wirst du vor Gott gerecht, und durch das Bekenntnis deines Mundes wirst du gerettet.

Römer 10, 9-10 (NL)

Die Entrückung betrifft alle, die „durch den Geist Christi“ wiedergeboren sind, und diese Wiedergeburt geschieht, wenn Menschen zum Glauben an Christus kommen: 

Und nachdem ihr das Wort der Wahrheit, die Freudenbotschaft von eurer Rettung, gehört habt und zum Glauben gekommen seid, wurdet auch ihr durch ihn mit dem versprochenen Heiligen Geist versiegelt.

Epheser 1, 13 (NEÜ)

Die Bibel ist also eindeutig: Du wirst gerettet durch den Glauben an Jesus, und diese Rettung schließt ein, dass du bei der Wiederkunft Jesu von ihm angenommen wirst. 

5.2 Die Gemeinde als „Braut Christi“

In Epheser 5,25-27 wird die Gemeinde als Braut Christi beschrieben, die durch sein Opfer gereinigt und geheiligt wird. Sie ist dadurch „wie eine Braut in makelloser Schönheit, ohne Flecken, Falten oder Ähnliches, sondern heilig und tadellos“. Diese Beschreibung betrifft die universale Kirche, also alle Gläubigen, die an Christus glauben. Diese Braut ist nicht an eine Institution gebunden, sondern bildet eine geistliche Einheit aller Erlösten.

Die Offenbarung 19,7-9 zeigt das endzeitliche Hochzeitsmahl des Lammes als Symbol der Vollendung dieser Gemeinschaft. Die Einladung gilt allen, „die im Buch des Lebens geschrieben stehen“ (Offenbarung 20,15), nicht nur einem exklusiven Kreis.

5.3 Bedingungen der Teilnahme laut Neuem Testament

  • Wiedergeburt und Glaube: Wer durch den Glauben an Christus neu geboren ist (Johannes 3,3; Titus 3,5), gehört zu denen, die bei seiner Wiederkunft aufgenommen werden.
  • Heiligung und Wachsamkeit: 1. Thessalonicher 5,23 und Matthäus 25,1-13 zeigen, dass Gläubige zur beständigen Wachsamkeit und zur Heiligung berufen sind, und das nicht als Bedingung der Rettung, sondern als Ausdruck lebendigen Glaubens.
  • Bewahrung im Glauben: 2. Timotheus 4,8 verheißt „die Krone der Gerechtigkeit allen, die seine Erscheinung liebhaben“, d. h. denen, die in der Hoffnung auf Christus leben.

John MacArthur („The Second Coming“) weist darauf hin, dass die Wiederkunft Jesu keine Furcht, sondern Freude auslöst, weil sie den Gläubigen vollkommene Gemeinschaft mit Christus verheißt. Die Teilnahme hängt allein von der Beziehung zu ihm ab, nicht von kirchlichen Strukturen oder Ämtern.

6. Vergleich: Biblisch-theologische Sicht vs. Neuapostolische Kirche zur Wiederkunft Christi

Die folgende Tabelle zeigt die zentralen Unterschiede zwischen der biblisch-theologischen Sicht und der Lehre der NAK. Sie dient als Grundlage für eine kritische Analyse und weitere vertiefende Bearbeitung.

Thema Biblisch-theologische Sicht Lehre der NAK
Grundlage der Teilnahme an der Wiederkunft Christi Voraussetzung: persönlicher Glauben an Jesus Christus, Wiedergeburt und Erlösung durch Gnade (Joh 3,3; Eph 2,8-9; 1Thess 4,16-17). Keine kirchliche Zugehörigkeit ist erforderlich. Voraussetzung: Zugehörigkeit und Treue zur neuapostolischen Kirche, Empfang des Heiligen Geistes durch Handauflegung eines Apostels der NAK.
Wer ist die Braut Christi? Die universale Gemeinde aller Wiedergeborenen, unabhängig von Konfession oder Institution (Eph 5,25-27; Offb 19,7-9). Die NAK lehrt, dass die „Braut Christi“ jene sind, die sich unter neuapostolischer Leitung auf die Wiederkunft Christi vorbereiten.
Rolle der Apostel Die Apostel der Urkirche haben das Fundament gelegt (Eph 2,20); eine fortdauernde Heilsvermittlung durch neue Apostel und Sakramente wird nicht gelehrt. Die NAK betont ein fortdauerndes Apostelamt, das notwendig sei, um die Gläubigen auf die Wiederkunft Christi vorzubereiten und die Sakramente gültig zu spenden.
Verständnis der Entrückung Die Entrückung umfasst alle Gläubigen „in Christus“, unabhängig von kirchlicher Zugehörigkeit (1Kor 15,51-53). Sie geschieht bei der Wiederkunft Christi als ein einmaliges Ereignis für die gesamte Kirche. Die NAK lehrt, dass nur die „Brautseelen“, d. h. die treuen Neuapostolischen, entrückt werden, während andere erst im Endgericht Anteil erhalten könnten.
Heilsverständnis Heil wird allein aus Gnade durch den Glauben empfangen, nicht durch institutionelle Zugehörigkeit oder Sakramente (Röm 10,9-10). Das Heil wird in der NAK  sakramental und institutionell vermittelt, durch Taufe, Abendmahl und Versiegelung unter apostolischer Autorität.
Seelsorgerlich-ethischer Gesichtspunkt Die biblische Botschaft ruft zu persönlicher Heiligung, Wachsamkeit und Hoffnung auf Christus auf, ohne Angst oder Exklusivität (Mt 25,1-13; 1Thess 5,23). Die NAK-Lehre kann bei Gläubigen Angst und Leistungsdruck erzeugen.
Hermeneutische Grundlage (Auslegung der Bibel) Schrift wird als in sich hinreichend und durch den Heiligen Geist ausgelegt verstanden; keine neue Offenbarung nötig (2Tim 3,16-17). Die NAK versteht ihre Apostel als Empfänger fortdauernder Offenbarung, die den Glauben der Gläubigen leiten und ergänzen soll.

7. Abgrenzung zu exklusiven Heilslehren

Die Tabelle zeigt, dass die NAK-Lehre eine stark institutionalisierte und exklusive Sicht des Heils und der Wiederkunft Christi darstellt. Im Gegensatz dazu betont die biblisch-theologische Sicht die universale Einladung Christi an alle Gläubigen, die durch Gnade erlöst sind. Die Spannung zwischen diesen Ansätzen bildet den Kern der theologischen und seelsorgerlichen Kritik.

Das Neue Testament lehnt Vorstellungen ab, wonach nur eine bestimmte Gemeinschaft (z. B. eine Kirche mit apostolischem Amt) zur Braut Christi gehört. Diese Sicht widerspricht dem neutestamentlichen Zeugnis, dass alle, die an Christus glauben, Glieder seines Leibes sind (1. Korinther 12,12-13; Epheser 4,4-6). Der Heilszugang ist nach dem Zeugnis des Evangeliums allein durch Glauben aufgrund von Gnade möglich:

Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.

Epheser 2, 8-9 (Luther 2017)

8. Was in der NAK fehlt

Die Lehre der NAK über die Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi enthält starke Elemente von Hingabe, Wachsamkeit und Hoffnung. Gleichzeitig wäre es aber notwendig, die Universalität des Heils in Christus und die Freiheit des Glaubens zu lehren. Die Frage, wer zur „Braut Christi“ gehört, kann nicht institutionell entschieden werden, sondern allein durch die Gnade Gottes. Auch hat sie nichts mit der persönlichen „Glaubensperformance“ zu tun, sondern ist allein aus Gnade, unverdienter Liebe, gewährt. 

Wer heute mit Christus lebt, und ihn als Herrn und Retter angenommen hat, der erwartet ihn mit Freude und muss keine Sorge haben, von Jesus nicht angenommen zu werden. Hierzu ist auch keine besondere „Zubereitung“ durch NAK-Apostel notwendig.

9. Zusammenfassung

Nach der Heiligen Schrift werden bei der Wiederkunft Jesu alle Gläubigen, die in Christus sind, entrückt werden, unabhängig von kirchlicher Zugehörigkeit oder amtlicher Vermittlung. Wann dies geschieht, weiß niemand. Maßgeblich ist allein der Glaube an Jesus, der sich in einem geheiligten Leben ausdrückt. Die Bibel ruft zur Wachsamkeit und Hoffnung auf, nicht zur Angst oder Leistungsfrömmigkeit. Die Entrückung ist Ausdruck der Gnade Gottes, der alle annimmt, die ihm vertrauen (vgl. 1. Thessalonicher 4,17; Johannes 14,3).


5. FAQ zum Thema Wiederkunft Christi

Wer ist laut Bibel die Braut Christi?

Nach biblischem Verständnis (Epheser 5,25-27) ist die Braut Christi die universale Gemeinde aller an Jesus Christus Gläubigen, unabhängig von einer spezifischen kirchlichen Institution.

Was lehrt die Neuapostolische Kirche (NAK) über die Entrückung?

Die NAK lehrt, dass primär die durch Apostel versiegelten Gläubigen (die Brautgemeinde) bei der ersten Wiederkunft Christi entrückt werden, um am Hochzeitsmahl im Himmel teilzunehmen.

Welche Bedingungen nennt die Bibel für die Teilnahme an der Wiederkunft Jesu?

Die Bibel nennt als zentrale Bedingung den persönlichen Glauben an Jesus Christus und die Wiedergeburt durch Glauben (Epheser 1,13 und Johannes 3,16). Die Zugehörigkeit zu einer Kirche oder die Empfangnahme von Sakramenten wird nicht als Kriterium aufgeführt.


Fußnoten:
1. Katechismus der Neuapostolischen Kirche, Kapitel 10.1–10.6, abrufbar unter: https://nak.org/de/kennenlernen/katechismus (Zugriff: November 2025).
2. Ebd., Abschnitt 10.4 „Die Wiederkunft Christi und die Entrückung der Brautgemeinde“.

Hinweis:
Bei der Literatur-Recherche und der Gliederung dieses Artikels half mir ChatGPT.

Zum Weiterlesen: 

Das Lied zum Artikel: 

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Literaturhinweise:
– John F. Walvoord: The Rapture Question (Zondervan, 1979).
– Warren Wiersbe: The Bible Exposition Commentary (Cook, 1989).
– William MacDonald: Believer’s Bible Commentary (Nelson, 1995).
– John MacArthur: The Second Coming (Crossway, 1999).
– F. F. Bruce: The Epistles to the Ephesians and Colossians (Eerdmans, 1984).

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